Das letzte Mal war ich vor 20 Jahren im Alpamare. Mit meinem damaligen Klassenkameraden M.W. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass wir auf der Fahrt dort hin - seine Mama hat den schicken Opel Kadett gelenkt - von allen anderen ¸berholt wurden. Ach ja, und dann hab ich mir auf so ner Rutschbahn mit Schwimmring saum‰ssig das Steissbein angehauen.
Naja. Jetzt wollte ichs also nochmal probieren. Da mein Patenkind Alexander mir schon seit geraumer Zeit damit in den Ohren h‰ngt und mich belagert, wann wir endlich hin gehn, hab ich mich am letzten Sonntag erweichen lassen und bin mit ihm nach Pf‰ffikon gefahren.
Wir haben dann mit den Baby-Bahnen angefangen, uns in die gelben Ringe gezw‰ngt und haben uns nach ein paar Minuten Schlange stehen die “Wildb‰che” runter gest¸rzt…
Richtig interessant wurde es dann, als wir uns auf die AlpaCanyons begeben haben. In der Double Bob Splash Pipe wurden wir so richtig durchgesch¸ttelt und haben Blut gerochen. Von da an wollten wir uns keine Bahn mehr nehmen lassen, so gef‰hrlich sie auch beschrieben war. Alex war gar nicht mehr zu halten, als er zwei M‰dchen, die er kennt, getroffen hat. Die haben nat¸rlich lautstark behauptet, sie h‰tten schon alle Bahnen hinter sich gebracht. So was konnten wir uns nat¸rlich nicht nehmen lassen!
Alex und ich haben also - mit diversen Rutschhilfen bewaffnet - alle Rutschen mit Bravour und Gekreische absolviert
Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. Das bemerkt man bloss, wenn man, aufgeschreckt vom Anblick der eigenen aufgedunsenen Runzelh‰nde, seine Augen auf eine der sp‰rlich angebrachten Uhren richtet. Zweieinhalb Stunden sind wie im Flug vergangen.
Fazit dieses winterlichen Badeausflugs: Leider kostet der Spass ein halbes Vermˆgen. Daf¸r geht die Post ab!!! Und: das Einschlafen f‰llt am Abend garantiert nicht schwer. Daf¸r ist man schˆn chlorgebleicht… 