Die Lomographische Gesellschaft vermarktet ab sofort eine erweiterte Version der Tunnel Vision Lens!
Laut Beschreibung auf der Microsite handelt es sich um ein zweiteiliges Titangehäuse mit je einer Linse, die ineinander verschraubt werden können. Angebracht wird die Linse mit Hilfe einer der vier mitgelieferten und selbstklebenden Metallringe, die an der Kamera angebracht werden. Da die Linse magnetisch ist, kann sie ganz einfach an den (natürlich zuvor an der Kamera angeklebten) Ring angeklippt werden.
Das Ergebnis: aus der Brennweite von 32mm bei der LC-A werden etwa 15mm und aus den 60mm der Holga werden etwa 27mm. Eigentlich ist diese Linse für Digitalkameras entworfen worden, für die man sie natürlich auch benutzen kann.
Was mich an der LOMO LC-A immer ein bisschen eingeschränkt hat, war die Mindestdistanz zum Objekt von 0.9 Metern. Das ändert sich mit der neuen Tunnel Vision Lens, denn man höre und staune - die Linse besitzt einen Makroaufsatz! 
Somit verringert sich der Mindestabstand von Kameralinse zum begehrten Nahobjekt auf ca. zweieinhalb Zentimeter (= 2.5cm)! Die Resultate können sich sehen lassen, wie auf der Microsite in der Macrogallerie zu bewundern ist.
Muss wohl wieder ne Bank ausrauben, um mir dieses Utensil zu bestellen 