Three… Extremes - drei Extreme, d.h. drei Filme von drei asiatischen Regisseuren, die alle eines gemeinsam haben: sie sind extrem. Und sie sind kunstvoll inszeniert.
Dumplings (Regie: Fruit Chan - China): Der Traum nach einer Verj?ºngungskur soll f?ºr Qing in Realit?§t gehen. Dazu sucht sie die ehemalige Gyn?§kologin Tante Mai auf, die ein Geheimrezept f?ºr die Zubereitung von Teigtaschen besitzt, welche diesen Verj?ºngungseffekt haben. Wie hoch wird der Preis sein, den Qing bereit ist, daf?ºr zu zahlen?
Visuell und akustisch ist dieser erste Teil ausserordentlich stimmungsvoll dargestellt. Tante Mai wird won Ling Bai dargestellt, die bereits in Nixon und The Crow zu sehen war.
Cut (Regie: Chan-wook Park - S?ºdkorea): Der Regisseur Ryu ist super erfolgreich und sein Leben ist praktisch perfekt. Als er ?ºberfallen wird und aus seiner Ohnmacht aufwacht, findet er sich an seinem momentanen Filmset wieder, die H?§nde zusammen gebunden und um den Bauch an einem riesigen Gummiband befestigt. Im selben Raum ist auch seine Frau, den K??rper wie eine Marionette an Dr?§hten verbunden, die Finger mit Sekundenkleber auf den Klaviertasten aufgeklebt. Der Widersacher, ein Neider seines perfekten Lebens, verlangt vom Regisseur, eine schreckliche Tat zu vollbringen. Schafft er das in der vorgegebenen Zeit nicht, wird pro ?ºberschrittene f?ºnf Minuten seiner Frau ein weiterer Finger abgehackt, was der Regieanweisung “cut” eine ganz neue Bedeutung zukommen l?§sst…
Box (Regie: Takashi Miike - Japan): Neid und Rache spielen auch in der dritten Geschichte eine entscheidende Rolle. Doch mischt Miike zus?§tzlich noch surreale Sequenzen dazwischen, sodass Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Die Wahrnehmung ist ?§usserst stark dank der fabelhaften Kameraarbeit. Beklemmende Elemente tragen zum Unwohlsein des Zuschauers bei.
F?ºr Fans des Horror-Genres bietet Three… Extremes eine willkommene Abwechslung zum oft schnell durschaubaren Splatter-Einheitsbrei.
?úbrigens: nach Audition war das mein zweiter Miike-Streifen 