2008-4-10

Mit Kuoni reist man auch durch Second Life

gun @ 10:29

inouk_island_second_life.jpgIm vergangenen Jahr hat sich Reiseveranstalter Kuoni intensiv mit dem Auftritt in Second Life beschäftigt. Ab heute reist man nun in der virtuellen Welt umher. Das konnte man vorher schon, doch die Kuoni-Insel INOUK bietet Unterstützung im Auffinden interessanter Orte in Second Life - und auch im wahren Leben. Denn das Travel-Book, welches man als praktischen Reisebegleiter mitnehmen kann, enthält Tipps zur virtuellen und realen Welt.

Die Mitte der Insel wird von einem gigantischen, schwebenden Globus geprägt, auf dem Destinationen eingetragen sind, zu denen man seinen Avatar teleportieren lassen kann. Zugang zum Globus erhält man per Fahrstuhl oder über eine gläserne Wendeltreppe, die sich um die sich langsam drehende Weltkugel windet. Vom Globus aus hat man einen guten Überblick über die Insel, welche aus Schnee und Eis besteht.

Heute steigt die Eröffnungsparty und bietet viele Attraktionen. Findet man seinen Weg durchs Labyrinth und sammelt alle Schlüssel ein, gibts beim Öffnen der Schatzkiste fette Linden-Dollar (der Währung in Second Life). Oder man nimmt an der Schneeballschlacht teil.
inouk_dance_second_life.jpgDie Party wird von Live-DJ “Devil Base” aus Montreal musikalisch beschallt und auf der Tanzfläche kann man sich so richtig austoben. Danach wartet an der Eisbar ein erfrischender Drink. Wem das zu rummelig ist, der verweilt einfach vor dem Lagerfeuer oder in einem der Iglus.

Wer am nächsten Morgen nicht zu verkatert ist, sollte sich auf www.inouk.ch einen Account eröffnen. Auf der Weltkarte kann man Fotos platzieren und Destinationen mit Second Life verlinken und so eine Mischung aus realem und virtuellem Leben erzeugen.

Mehr Infos:

Nachtrag 11.04.2008: das Fotoalbum der gestrigen Lauchparty ist online :-D

2007-10-4

Free Burma!

gun @ 9:33


Free Burma!

2007-8-30

Erste Fotos von der Badenfahrt

gun @ 15:38

seagull_4b.jpg

Mit der Seagull 4B (eine chinesische Kopie der berühmten Rolleicord) hatte ich bisher noch nicht fotografiert. Zur Badenfahrt habe ich sie mit einem Ilford XP2 geladen und diesen als Testfilm verknipst. Hier meine Anmerkungen:

Da ich die Hülle ziemlich sperrig finde und sowieso auf Foto-Tour war, also die Kamera nicht in einer Tasche verschwinden lassen musste, habe ich die Seagull in der Hand haltend mit mir rumgetragen. Es ist erstaunlich, wieviele Blicke diese Kamera auf sich zieht. Die Reaktionen waren durchwegs positiv und einige interessante Gespräche haben sich entwickelt.

Als ich den Film beim Fotohändler abgeholt habe, konnte ich es kaum erwarten, die Negative zu scannen. Gestern habe ich die Bilder bearbeitet und festgestellt, dass die Kamera jeweils auf der linken Bildseite einen Fehler ablichtet. Ich vermute, dass es irgendwo eine Stelle gibt, an der Licht eindringen kann. Eventuell ist auch die Optik daran Schuld, obwohl ich auf diversen Websites gelesen habe, dass gerade die Abbildungsleistung und Qualität des Objektivs beindruckend gut sein sollen.
Vielleicht liegt der Fehler auch am Film und ich muss eine weitere Rolle verknipsen. Es kam auch schon vor, dass mich der Film im Stich gelassen hat.

Ich habe neun Bilder in die Gallerie gestellt und bin für Feedback zu den Bildern oder Erfahrungen mit der Seagull dankbar.

2007-7-9

Bilderflut vom Southside Festival 2007

gun @ 18:35

southside_2007.jpgDas Southside Festival 2007 ist vorbei. Heute endlich wurde offiziell auf der Southside-Website die Meldung veröffentlicht, dass der am Donnerstag vor dem Festival lebensgefährlich verletzte Johanniter ausser Lebensgefahr ist!

Einen Pressebeitrag zum Festival gibt es auf southside.de zu lesen.

Aus meiner Sicht haben die drei Tage in Matsch und Zelt wieder mal rockig Spass gemacht. Die Sintflut vom Freitag hat die Stimmung auf dem Zeltplatz extrem angehoben. Was dieses Jahr wieder mal grandios gelöst war, betrifft den Becherpfand. Wie schon letztes Jahr berichtet, wird auf allen Getränken ein Euro Becherpfan erhoben - so auch beim Bier. Das Erstaunliche daran ist aber, dass man den Euro Pfand innerhalb des Konzertgeländes bezahlt hat, den Becher dafür ausserhalb des Geländes, also auf dem Weg zurück zum Zelt, an einem der Becks-Stände nicht zurück geben konnte! Die seien von einem anderen Caterer, haben uns die obercoolen Tussis am Bierstand verklickern wollen. Für uns sah’s eher so aus, als seien die von einem anderen Stern… :twisted:

Rückblickend war’s aber ein prima Festival - mal abgesehen von dem Alustuhl, den ich an die Rübe gekriegt hab… Und weil’s so schön war und solche Events mit Freunden am meisten Spass machen, gibts auch ein Paar Bilder zu sehen.

Freundlicherweise hat Chrigl mir seine Bilder geschickt, die ich auf webtaugliche Grösse verkleinert und in seine Gallerie gestellt hab. Fotografiert wurde mit einer Fujifilm Finepix F31fd. Für anstössige Inhalte bin ich nicht verantwortlich ;-)

Ich habe zwar auch mit der Digicam fotografiert, möchte aber nur meine Lomos zeigen, da sie meiner Meinung nach einen anderen Charme ausstrahlen, der für meine Motive besser zu den drei Tagen passt. Leider hat meine Lomo bei etwa der Hälfte der Bilder gestreikt!!! Trotzdem sind ein paar annehmbare Resultate zu verzeichnen.

Wie immer sind die Bilder im Bereich Visuelles zu finden, oder aber direkt hier:

Viel Spass beim gucken ;-)

2007-6-13

Mastodon im Rohstofflager

gun @ 22:22

mastodon.jpg

Es war die Nacht der Stromgitarren. Bloodsimple (”Hello, we’re Bloodsimple from New York!*brüll*”) gab sich als Vorband alle Mühe, die Menge anzuheizen.

Moment mal: Menge? Als die Band kurz nach acht ihre Stromgitarren eingestöpselt hat, befanden sich wohl gerade mal fünfzig Seelen im Rohstofflager, die mit Trennwänden verkürzt war. Wohl, weil zuwenig Tickets verkauft wurden… naja, wenigstens war das Bier nicht so teuer wie die Woche zuvor am Wolfmother-Konzert im X-tra.

Bei Mastodon waren es dann ein paar Fans mehr; wohl so um die 200-300 Leute. Irgendwie witzig: letzten Dezember haben die als Vorband von Tool im Hallenstadion vor einigen tausend Menschen gespielt und jetzt bewegen sich gerade mal eine Handvoll Musikfreunde an ihr Konzert.
Jedenfalls hat es sich wieder mal gelohnt, ein Konzert im Rohstofflager zu besuchen, obwohl die Tonmischung total Schrott war. Irgendwie macht eine kleinere Location halt das Konzert zu einem besonderen Erlebnis.

Da bleibt nur noch eins zu sagen: glücklicherweise gibt’s Ohrenstöpsel!