2009-2-23

…und wieder ist Freitag der 13.

gun @ 23:50

freitag_der_13.jpgVielleicht war es das Aufeinanderfolgen von gleich zwei Freitag der 13. zu Beginn dieses Jahres, das die Filmemacher dazu bewogen hat, den Klassiker von 1980 neu zu verfilmen. Gleich zu Beginn nimmt der Film vorweg, ein Remake zu sein, inhaltlich aber nichts mit der Vorlage von 1980 zu tun zu haben. Hä??? Was bitteschön sollte dann ein Remake sein? Vielleicht hab ich auch was falsch verstanden.

Jedenfalls gehts in Freitag der 13. schnell zur Sache. Es schaut sich ja heute kaum noch jemand einen Film an, in dem im ersten Drittel fast nichts passiert bis die Spannung im zweiten Drittel ins Unermessliche steigt um im letzten Drittel schliesslich ihren Höhepunkt zu feiern. So hatte ich bereits nach einer halben Stunde gedacht, der Film sei bereits fertig… haha! Bis dahin war die Abfolge punkto Gemetzel auch ziemlich altmodisch aufgezogen (was durchaus nicht negativ zu verstehen ist). Danach gings aber erst los!

Zugegeben: ich habe nicht allzuviel erwartet. Und mal abgesehen davon, dass der Film deutsch synchronisiert *kopfschüttel* war und ich zwei Mal während der Vorstellung aufs Klo musste, bin ich ziemlich erstaunt, dass ich nicht komplett enttäuscht wurde. Es gibt wahrlich schlechtere Remakes. Für einen Kinoabend mit gewohnten Horrorplots, viel Popcorn und Bier taugt der Slasher-Streifen allemal.

2008-6-13

Sur les toits sous les étoiles

gun @ 9:19

freiluftkino-baden

Vom 18. bis zum 27. Juli 2008 findet in Baden wieder mal das Freiluftkino auf dem Dach des Parkhauses Gartenstrasse statt.

Jeweils nach Einbruch der Dunkelheit werden die Filme während zehn Nächten bei jeder Witterung (ausser Sturm) gezeigt.

Platz gibt es für 250 Zuschauer, allerdings sind davon 100 Plätze geschützt. Die restlichen sind dem Regen ausgesetzt. Die Bar ist ab 18 Uhr geöffnet.

Die Filmauswahl ist vielfältig und orientiert sich eher am nicht-kommerziellen Film. Zu sehen sind unter anderem Streifen wie Fatih Akins Auf der anderen Seite, Alfred Hitchcocks The Birds oder der Schweizer Film Chrigu von Jan Gassmann und Christian Ziörjen.

Der Ticketverkauf läuft über starticket.ch. Freuen wir uns auf gute Witterungsbedingungen!

2007-9-12

Ich hab das Movie-Quiz bestanden

gun @ 18:20

Ich hab mich durch die 21 Fragen zu Filmen aus den letzten 25 Jahren gekämpft und tatsächlich den Test bestanden!!!

Ich muss gestehen, dass ich bei zwei, drei Fragen geraten und schlicht Glück hatte…

Danke für den Test, Tobi! ;-)

100%The Movie Quiz

FilmCritic.com - Movie Reviews

2007-5-31

Bikefilme von Specialized

gun @ 21:42

specialized-bike-movies

Wunderbar! Was die Firma Specialized auf ihrer Filmseite zeigt, kann sich wirklich sehen lassen. Die Flash-Animation beinhaltet zwei Ride-In Movies; “Happy Entrails” ist eine kleine Bike-Animation und “Outlaw In Lycra” ein Ausschnitt aus der News-Sendung. Wirklich sehr unterhaltend, gut gemacht und absolut sehenswert!

2006-6-17

Filmkritik: Ichi the Killer

gun @ 17:48

ichi-the-killerIch habe mich wieder einmal an meine Filmliste gewagt und kann einen weiteren Film abstreichen. Ichi the Killer ist neben Audition und dem Segment “Box” aus Three… Extremes meine dritte Begegnung mit Takashi Miike, welcher bei Hostel übrigens eine Cameo-Rolle geniessen darf.

Obwohl mir das asiatische Kino nicht ganz Fremd ist, verwirrt mich Miike mit seiner Erzählweise schon wieder. Dabei ist die Geschichte nicht allzu kompliziert:

Yakuza-Boss Anjo ist mit einigen tausend Yen verschwunden. Die Mitglieder seiner Gang mit deren vorübergehendem Leader Kakihara (Tadanobu Asano) machen sich auf die Suche. Ihnen kommt Ichi (Nao Omori) in die Quere, ein seit Kindheit an traumatischen Erlebnissen leidender Wahnsinniger, dessen Rachegelüste sich Jijii (Shinya Tsukamoto) zu Nutzen macht, diverse unliebsame Bandengestalten zu eliminieren.

Ichis Ziel ist es, sich für die Hänseleien, die ihm in der Schulzeit angetan worden sind, an seinen Widersachern zu rächen. Der bis zur extremen Selbstverstümmelung masochistisch veranlagte Kakihara hingegen sucht die Konfrontation mit dem mysteriösen Ichi, den bisher niemand zu Gesicht bekommen und anschliessend überlebt hat. In ihm - denkt Kakihara - findet er einen gebührenden Gegner, der seinen Fetisch eventuell befriedigen könnte.

ichi_mangaIch habe zu Beginn des Films keine Ahnung gehabt, auf was ich mich da eingelassen habe. Anfänglich ziemlich irritiert hatte ich das Gefühl, eine Comic-Verfilmung zu sehen. Allzu abstrakt waren die Handlungsabschnitte und vor allem die grafische Gewalt. Tatsächlich handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Mangas, was ich im Anschluss des Films im Interview mit Takashi Miike erfahren habe.

Gerne hätte ich die ungeschnittene Filmfassung gesehen, denn die mir vorliegende DVD war um satte 19 Minuten gekürzt! Nicht der krassen Gewaltszenen wegen, die im asiatischen Kino gerne ironisch exzessiv dargestellt werden, wäre mir die Uncut-Fassung lieber, sondern weil an mehreren Stellen die Handlung so einen Sprung erhält, dass der Zusammenhang nur zu erahnen ist. Schade, denn diese absurde Geschichte braucht die übertriebenen Szenen, um zu funktionieren.

Fazit: so gewalttätig und abstrakt Miikes Filme auch sind, für mich geht von seinen Arbeiten ein besonderer Reiz aus, dem ich mich schwer entziehen kann.